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Zusammenarbeit der Juniorprofessuren

in Forschung und Lehre - das Netzwerk

 

Der intensive Austausch der Juniorprofessuren und die Vereinbarung gemeinsamer Strategien ist ein Spezifikum dieser Förderlinie. Zentrales Ziel ist es, Ansätze für eine flächendeckende Forschungs- und Ausbildungslandschaft an den Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands zu etablieren sowie Standards in Bezug auf Forschung und Lehre zu Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt zu vereinbaren. Unter anderem wird ein Basis-Curriculum unter den Juniorprofessuren erarbeitet und abgestimmt, das als Grundlage für die Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen in verschiedenen Disziplinen empfohlen wird. Durch die Zusammenarbeit der Juniorprofessuren und ihrer Forschungsprojekte findet ein zeitnaher Austausch neuer Ergebnisse untereinander statt.

Ziele der Zusammenarbeit:

  • (Mit-)Entwicklung und Aufbau einer flächendeckenden Forschungslandschaft
  • Entwicklung und Etablierung miteinander abgestimmter Curricula für die Lehre (insbesondere für Studiengänge des Lehramts, der Sozialen Arbeit und der Medizin)
  • Erarbeitung von Standards für Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Zeitnaher Transfer von Forschungsergebnissen, zügiger Theorie-Praxis-Transfer
  • Theoretische, forschungsethische und methodische Rahmungen für Forschungen zu Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt

 

Zusätzlich zu einem kontinuierlichen Austausch treffen sich die fünf Juniorprofessorinnen und -professoren in der Regel dreimal im Jahr ein- bis zweitägig. Bei den Treffen werden Fortschritte und Fragen der einzelnen Projekte besprochen. Zudem werden aktuelle Ereignisse und Entwicklungen aus der Praxis diskutiert und das Vorgehen bei entsprechenden thematischen Verknüpfungen miteinander abgestimmt. Gleichzeitig werden Übereinkünfte über gemeinsame Aktivitäten getroffen – etwa zur weiteren Profilbildung und Vernetzung der Förderlinie, zu forschungsethischen Themen, zu Buchveröffentlichungen und zu gemeinsamen Handlungs- und Bildungsempfehlungen.

 

Dieser Text (bzw. Teile des Textes) entstammt der BMBF Broschüre Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten. Forschung zu Prävention und Schutzkonzepten und wird auf dieser Netzwerk-Homepage mit freundlicher Genehmigung verwendet.

 

Kontakt

Dipl.-Päd.'in Mirja Beck

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Pädagogik
Abteilung Sexualpädagogik mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention

Olshausenstr. 75
24118 Kiel
Telefon: 0431/880-1250
E-Mail: beck@paedagogik.uni-kiel.de